BGH - Urteil vom 18.05.1965
VI ZR 1/64
Normen:
BGB § 844 Abs. 2 § 845 ; StVG § 7 Abs. 1 § 17 ;
Vorinstanzen:
OLG Karlsruhe,
LG Konstanz,

Haftungsverteilung bei Kollision eines wegen einer Vollbremsung ins Schleudern geratenen Fahrzeugs mit einem entgegenkommenden Fahrzeug

BGH, Urteil vom 18.05.1965 - Aktenzeichen VI ZR 1/64

DRsp Nr. 2008/15132

Haftungsverteilung bei Kollision eines wegen einer Vollbremsung ins Schleudern geratenen Fahrzeugs mit einem entgegenkommenden Fahrzeug

1. Gerät ein Fahrzeug ins Schleudern, weil es angesichts eines zum Überholen ansetzenden Fahrzeugs des Gegenverkehrs stark abbremst, so trifft es im Falle einer Kollision mit dem überholten Fahrzeug eine Mithaftung von 2/3.

»2. Können wegen des Todes der Ehefrau Ehemann und Kinder Schadenersatz verlangen, steht sowohl dem Ehemann als auch den Kindern ein Anspruch auf Ersatz entgangenen Unterhalts nach § 844 Abs. 2 BGB zu3. Steht dem Ehemann daneben ein Ersatzanspruch aus § 845 BGB wegen Wegfalls der Arbeitsleistung der Ehefrau im Haushalt zu, so sind der Ehemann und die Kinder insoweit Gesamtgläubiger, als die Arbeitsleistung der Ehefrau den Kindern als gesetzlich geschuldeter Unterhalt zugute kam4. Der Anspruch der Kinder aus § 844 Abs. wird durch den Anspruch des Ehemanns aus § nicht ausgeschlossen.«

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“