OLG Frankfurt/Main - Beschluss vom 18.12.2018
5 UF 234/18
Normen:
FamFG § 155a;
Vorinstanzen:
AG Offenbach am Main, vom 17.08.2018 - Vorinstanzaktenzeichen 318 F 890/18

OLG Frankfurt/Main - Beschluss vom 18.12.2018 (5 UF 234/18) - DRsp Nr. 2019/1397

OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.12.2018 - Aktenzeichen 5 UF 234/18

DRsp Nr. 2019/1397

Tenor

Der angefochtene Beschluss wird aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Entscheidung - auch über die Kosten des Beschwerdeverfahrens - an das Amtsgericht - Familiengericht - Offenbach zurückverwiesen.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 3.000 € festgesetzt.

Normenkette:

FamFG § 155a;

Gründe

I.

Der Kindesvater und Antragsteller leitete mit Antragsschrift vom 28.05.2018 beim Amtsgericht - Familiengericht - Offenbach ein Sorgerechtsverfahren ein mit den Anträgen, die elterliche Sorge für das gemeinschaftliche Kind X den Eltern zur gemeinsamen Ausübung zu übertragen, mit Ausnahme des Aufenthaltsbestimmungsrechts, dessen Übertragung er auf sich alleine beantragt.

Das Familiengericht stellte die Antragsschrift an die Kindesmutter zu mit dem Hinweis, dass das Familiengericht nach §§ 1626a Abs. 2 S. 2 BGB , 155a Abs. 3 FamFG die elterliche Sorge auf die Eltern gemeinsam zu übertragen habe, wenn die Kindesmutter keine Gründe vorträgt, die der Übertragung auf die Eltern gemeinsam entgegenstehen könnten.

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