OLG Dresden - Beschluß vom 21.02.1997
7 W 107/97
Normen:
BRAGO § 31 ; GKG §§ 12 18 ; ZPO §§ 3 5 § 254 ;
Fundstellen:
MDR 1997, 691
NJW-RR 1997, 1430
OLG-NL 1997, 187
OLGReport-Dresden 1997, 239

Streitwert bei sog. steckengebliebener Stufenklage

OLG Dresden, Beschluß vom 21.02.1997 - Aktenzeichen 7 W 107/97

DRsp Nr. 1998/3020

Streitwert bei sog. "steckengebliebener Stufenklage"

1. Die Wertberechnung einer Stufenklage richtet sich nach dem höchsten Wert der verbundenen Ansprüche, § 18 GKG .2. Unterbleibt die Bezifferung des geltend Anspruchs in der Leistungsstufe, so richtet sich die Prozeßgebühr des § 31 Abs. Nr. 1 BRAGO allein nach der Bewertung der Auskunftsstufe, da zunächst nur die Auskunft Gegenstand des Rechtsstreits ist. Daß mit Erhebung der Stufenklage auch die Leistungsstufe zugleich rechtshängig wird, ist in diesem Zusammenhang unbeachtlich.3. Im übrigen würde die als "Gebührenwohltat des Gesetzgebers" gedachte Regelung des § 18 GKG unterlaufen, wenn bei einer Stufenklage die Prozeßgebühr sogleich aus dem höchsten Anspruch anfallen würde.

Normenkette:

BRAGO § 31 ; GKG §§ 12 18 ; ZPO §§ 3 5 § 254 ;

Gründe:

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“