OLG München - Urteil vom 20.10.1994
16 UF 797/94
Normen:
BGB § 1361 Abs. 4 S. 4 § 1605 ; ZPO § 254 § 263 § 264 Nr. 2 § 269 ;
Fundstellen:
FamRZ 1995, 678
Vorinstanzen:
AG München, - Vorinstanzaktenzeichen 514 F 2216/92

Übergang von einer bezifferten Leistungsklage in eine Stufenklage nach § 254 ZPO als nachträgliche objektive Klagehäufung

OLG München, Urteil vom 20.10.1994 - Aktenzeichen 16 UF 797/94

DRsp Nr. 1995/6683

Übergang von einer bezifferten Leistungsklage in eine Stufenklage nach § 254 ZPO als nachträgliche objektive Klagehäufung

Der Übergang von einer bezifferten Leistungsklage in eine Stufenklage nach § 254 ZPO ist als nachträgliche objektive Klagehäufung zu behandeln. Auf die nachträgliche objektive Klagehäufung, die keine Klageänderung ist, ist § 263 ZPO analog anzuwenden. Die nachträgliche objektive Klagehäufung ist in der Berufungsinstanz unter denselben Voraussetzungen zulässig wie in erster Instanz. Selbst wenn der Auskunftsanspruch im Rahmen einer Stufenklage wirksam nach § 269 Abs. 3 ZPO zurückgenommen worden ist, kann er erneut im anhängigen Verfahren in erster oder zweiter Instanz geltend gemacht werden.

Normenkette:

BGB § 1361 Abs. 4 S. 4 § 1605 ; ZPO § 254 § 263 § 264 Nr. 2 § 269 ;

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“