§ 161 a BRAO
Stand: 19.06.2020
zuletzt geändert durch:
Gesetz zur Umsetzung der Verhältnismäßigkeitsrichtlinie (Richtlinie (EU) 2018/958) im Bereich öffentlich-rechtlicher Körperschaften, BGBl. I S. 1403
Siebenter Teil Anwaltsgerichtliches Verfahren
Fünfter Abschnitt Berufs- und Vertretungsverbot als vorläufige Maßnahme

§ 161 a BRAO Gegenständlich beschränktes Vertretungsverbot

§ 161 a Gegenständlich beschränktes Vertretungsverbot

BRAO ( Bundesrechtsanwaltsordnung )

 
 

(1)  Sind dringende Gründe für die Annahme vorhanden, daß gegen einen Rechtsanwalt auf eine Maßnahme gemäß § 114 Abs. 1 Nr. 4 erkannt werden wird, so kann gegen ihn durch Beschluß ein vorläufiges Verbot, auf bestimmten Rechtsgebieten als Vertreter und Beistand tätig zu werden, angeordnet werden. (2)  § 150 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 , 3 , §§ 150 a bis 154 , § 155 Abs. 1 , 3 bis 5 , §§ 156 bis 160 sind entsprechend anzuwenden.