BAG - Urteil vom 21.11.2023
3 AZR 1/23
Normen:
SGB VI § 35; SGB VI § 235 Abs. 2 S. 2; BetrAVG § 2; BetrAVG § 2a;
Fundstellen:
EzA-SD 2024, 10
BB 2024, 755
ArbR 2024, 168
NZA 2024, 555
ArbRB 2024, 106
NJW-Spezial 2024, 276
AP 2024
AP-Newsletter 2024, 94
ZIP 2024, 1027
ZTR 2024, 286
ZIP 2024, 1450
FA 2024, 148
Vorinstanzen:
ArbG Essen, vom 08.03.2022 - Vorinstanzaktenzeichen 2 Ca 1927/21
LAG Düsseldorf, vom 04.11.2022 - Vorinstanzaktenzeichen 6 Sa 333/22

Bezugnahme auf die jeweilige Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in einer Versorgungsordnung; Anhebung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung; Berechnung der unverfallbaren Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung

BAG, Urteil vom 21.11.2023 - Aktenzeichen 3 AZR 1/23

DRsp Nr. 2024/3161

Bezugnahme auf die jeweilige Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung in einer Versorgungsordnung; Anhebung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung; Berechnung der unverfallbaren Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung

Die Anhebung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung durch das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz) zum 1. Januar 2008 bleibt bei der Berechnung der unverfallbaren Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung nach §§ 2, 2a BetrAVG wegen des Festschreibeeffekts nach § 2a Abs. 1 BetrAVG unberücksichtigt, wenn der Arbeitnehmer vor Inkrafttreten des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist. Orientierungssätze: