OLG Frankfurt/Main - Beschluß vom 15.08.1997
1 WF 112/97
Normen:
GG Art. 101 Abs. 1 S. 2, Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 45 Abs. 2 ;
Fundstellen:
FamRZ 1998, 377
OLGReport-Frankfurt 1998, 134

OLG Frankfurt/Main - Beschluß vom 15.08.1997 (1 WF 112/97) - DRsp Nr. 1998/16662

OLG Frankfurt/Main, Beschluß vom 15.08.1997 - Aktenzeichen 1 WF 112/97

DRsp Nr. 1998/16662

1. Art. 103 Abs. 1 GG gebietet es, daß das Ablehnungsgesuch eines Verfahrensbeteiligten allen übrigen Beteiligten mitgeteilt wird und diese Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten, bevor entweder das nach § 45 Abs. 2 S. 1 ZPO zuständige Gericht entscheidet oder der abgelehnte Richter nach § 45 Abs. 2 S. 1 ZPO die Ablehnung für begründet erklärt, da die Frage der Befangenheit eines Richters in jedem Fall die prozessuale Rechtsstellung der Verfahrensbeteiligten berührt und darüber hinaus zu berücksichtigen ist, daß bei der Ersetzung eines tatsächlich nicht befangenen Richters den Beteiligten der gesetzliche Richter unter Verstoß gegen Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG vorenthalten wird.

Normenkette:

GG Art. 101 Abs. 1 S. 2, Art. 103 Abs. 1 ; ZPO § 45 Abs. 2 ;
Fundstellen
FamRZ 1998, 377
OLGReport-Frankfurt 1998, 134

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
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Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“