ArbG Regensburg vom 02.02.1989
6 Ca 2676/88
Normen:
BGB § 1360 , § 1361 Abs.1 S.1, § 1591 ff.; ZPO § 115 Abs.3;
Fundstellen:
BB 1989, 707
DRsp IV(409)257d
FamRZ 1989, 1103

zu d. Keine im Rahmen des Abs. 3 zu berücksichtigende Unterhaltspflicht des Antragstellers gegenüber seiner anderweit verheirateten Lehensgefährtin und deren angeblich vom Antragsteller abstammenden, aber als ehelich geltenden Kind.

ArbG Regensburg, vom 02.02.1989 - Aktenzeichen 6 Ca 2676/88

DRsp Nr. 1992/11883

zu d. Keine im Rahmen des Abs. 3 zu berücksichtigende Unterhaltspflicht des Antragstellers gegenüber seiner anderweit verheirateten Lehensgefährtin und deren angeblich vom Antragsteller abstammenden, aber als ehelich geltenden Kind.

Normenkette:

BGB § 1360 , § 1361 Abs.1 S.1, § 1591 ff.; ZPO § 115 Abs.3;

»... Der AntrSt. [, der Prozeßkostenhilfe-Monatsraten in Höhe von 60,Ä DM, ausgehend von einer monatlichen Sozialhilfe in Höhe von 989,Ä DM, zu zahlen hat,] kann sich nicht darauf berufen, daß seine Lebensgefährtin und deren Kind, das nach seiner Behauptung deren gemeinsames Kind ist, bei ihm in der Wohnung lebt. Insoweit sind keine gesetzl. Unterhaltspflichten (§ 115 Abs. 3 ZPO ) begründet. Weder die noch anderweit verheiratete Lebensgefährtin des AntrSt. noch deren Kind, das während der noch bestehenden Ehe der Lebensgefährtin geboren wurde und sonach gemäß §§ 1591 , 1592 BGB als ehelich gilt, haben gegen den AntrSt. einen gesetzl. Unterhaltsanspruch.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“