BFH - Urteil vom 27.07.2022
II R 10/19
Normen:
VergnStG BE 2009 § 1; VergnStG BE 2009 § 5; VergnStG BE 2009 § 7; VergnStG BE 2009 § 9; AO § 147 Abs. 1 Nr. 5; AO § 150 Abs. 1 S. 3; AO § 158; AO § 162; ZPO § 240 Abs. 1; InsO § 85 Abs. 1; InsO § 85 Abs. 2; InsO § 178 Abs. 3; InsO § 184 Abs. 2; FGO § 76 Abs. 1 S. 1; FGO § 96 Abs. 1 S. 1 Halbs. 2; FGO § 118 Abs. 2;
Vorinstanzen:
FG Berlin-Brandenburg, vom 13.06.2017 - Vorinstanzaktenzeichen 6 K 6146/16

Umfang der Aufzeichnungspflicht der Betreiber von Geldspielautomaten im Land BerlinZulässigkeit einer über die Pauschalbesteuerung nachweislich manipulierter Automaten hinausgehenden Schätzung

BFH, Urteil vom 27.07.2022 - Aktenzeichen II R 10/19

DRsp Nr. 2022/14898

Umfang der Aufzeichnungspflicht der Betreiber von Geldspielautomaten im Land Berlin Zulässigkeit einer über die Pauschalbesteuerung nachweislich manipulierter Automaten hinausgehenden Schätzung

1. NV: Betreiber von Geldspielautomaten im Land Berlin haben für Zwecke der Vergnügungsteuer wenigstens vollständige Zählwerkausdrucke nach Maßgabe des Berliner Vergnügungsteuergesetzes zu erstellen und aufzubewahren. 2. NV: Die Pauschalbesteuerung nachweislich manipulierter Automaten ist eine Mindestbesteuerung und schließt die Schätzung unter den allgemeinen Schätzungsvoraussetzungen nicht aus.

Tenor

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 13.06.2017 – 6 K 6146/16 wird als unbegründet zurückgewiesen.

Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kläger zu tragen.

Normenkette:

VergnStG BE 2009 § 1; VergnStG BE 2009 § 5; VergnStG BE 2009 § 7; VergnStG BE 2009 § 9; AO § 147 Abs. 1 Nr. 5; AO § 150 Abs. 1 S. 3; AO § 158; AO § 162; ZPO § 240 Abs. 1; InsO § 85 Abs. 1; InsO § 85 Abs. 2; InsO § 178 Abs. 3; InsO § 184 Abs. 2; FGO § 76 Abs. 1 S. 1; FGO § 96 Abs. 1 S. 1 Halbs. 2; FGO § 118 Abs. 2;

Gründe

A.