AG Waldshut-Tiengen - Urteil vom 18.03.1994
4 F 8/94
Normen:
BGB § 1610 ;
Fundstellen:
FamRZ 1994, 926
NJW-RR 1994, 1095

Wird nur einem Kind Unterhalt geschuldet, so ist der Verpflichtete in der Düsseldorfer Tabelle (Stand 01.07.92) um zwei Gehaltsgruppen höher einzustufen, da die Unterhaltsrichtsätze der Düsseldorfer Tabelle davon ausgehen, daß der Unterhaltspflichtige einem Ehegatten und zwei Kindern Unterhalt schuldet (vgl. Anm. 1 zur Düsseldorfer Tabelle Stand: 01.07.92).Hält sich das Kind im Ausland auf und wird deshalb kein Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz mehr gezahlt, so wird nicht die Hälfte einer anderen dem ausländischem Recht entsprechenden Leistung, die tatsächlich gezahlt wird, auf den Unterhaltsanspruch angerechnet, sondern das fiktive hälftige Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz.

Jeder Fall ist anders – das sagt die Erfahrung. Und doch gibt es typische Mandatssituationen, mit denen jeder Anwalt, der familienrechtliche Mandate bearbeitet, regelmäßig konfrontiert wird.

Und das bieten Ihnen „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

  • Rund 100 typische Mandatssituationen, jeweils strukturiert nach:
    Sachverhalt/Checkliste/Lösung/Verfahren/Muster
  • Instruktive Einführungen in die einzelnen Rechtsthemen
  • Checklisten und Muster
  • Praxistipps zur Mandatsstrategie
  • Warnhinweise auf Haftungsfallen
  • 30.000 Gerichtsentscheidungen
  • Kompetente Autoren aus Justiz und Anwaltschaft

Und so beurteilt die Fachpresse „Die 100 typischen Mandate im Familienrecht“:

Rechtsanwalt Ralf Hansen, Düsseldorf, bei: Juralit, Juli 2016 (Online-Rezension)
„Das Handbuch ist insbesondere zur Entwicklung angemessener Strategien in Familienrechtsfällen sehr gut einsetzbar. Es wird seinem Titel sehr gerecht, da letztlich alle wichtigen Fallkonstellationen diskutiert und Lösungen zugeführt werden, die gut umsetzbar sind. Das inzwischen in fünfter Auflage erschienene Praxishandbuch bietet eine Fülle von Informationen, Hinweisen und Lösungsansätzen, die für die Praxis sehr nützlich sind.“
Rechtsanwältin Beatrix Ruetten, Hamburg, in: NZFamR 2015, Heft 8 (zur Vorauflage):
„Das Werk sollte in keiner Kanzlei mit familienrechtlichen Mandaten fehlen und dient auch dem erfahrenen Praktiker zum schnellen Einstieg in die Lösung.“
Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: FuR 2015, Heft 1 (zur Vorauflage):
„Herausgeber und Autoren sind zu beglückwünschen zu dieser umfassenden Abhandlung, aus deren Nutzung jeder, der familienrechtliche Anfänger, aber auch der sogenannte Routinier seinen Gewinn ziehen wird.“