Besonders deutlich zeigt sich die Unsicherheit bei den Drittstellenauskünften nach § 802l ZPO – einem der wirkungsvollsten Werkzeuge, um an Arbeitgeber-, Konto- und Fahrzeugdaten des Schuldners zu gelangen. Das passende Modul muss man sich im Formular selbst zusammenstellen, und genau hier führen Fehler schnell zu Verzögerungen, Rückfragen und unnötigen Kosten.
Das ist Ihr Mehrwert:
- Sicher im neuen Formular: Änderungen zum 1. Oktober auf einen Blick
- Anträge, die sitzen: das Modul für Drittstellenauskünfte korrekt aufbauen
- Wissen aus erster Hand: über 20 Jahre Erfahrung eines aktiven Obergerichtsvollziehers
Seit dem 1. Oktober gilt ein geändertes amtliches Auftragsformular, und damit stellen sich in vielen Kanzleien und Vollstreckungsabteilungen neue Fragen. Was hat sich geändert? Welche bisherigen Routinen funktionieren noch? Und wie stellen Sie Ihre Anträge jetzt richtig?
Besonders deutlich zeigt sich die Unsicherheit bei den Drittstellenauskünften nach § 802l ZPO. Sie gehören zu den wirkungsvollsten Werkzeugen, um an Arbeitgeber-, Konto- und Fahrzeugdaten des Schuldners zu gelangen. Doch das passende Modul muss man sich im Formular selbst zusammenstellen, und genau hier führen Fehler oder Lücken schnell zu Verzögerungen, Rückfragen und unnötigen Kosten. Mit der Umstellung auf das neue Formular ist die Fehleranfälligkeit noch einmal gestiegen.
In diesem Webinar zeigt Ihnen Obergerichtsvollzieher Jörg Hunold Schritt für Schritt, wie Sie Drittstellenauskünfte mit dem neuen Formular korrekt, zielgerichtet und kostenbewusst beantragen – und zwar so, wie der Auftrag beim Gerichtsvollzieher idealerweise ankommen sollte: das neue amtliche Auftragsformular aus Sicht des Gerichtsvollziehers.
Das erwartet Sie:
- die Änderungen zum 1. Oktober im Überblick: Was ist neu, was bleibt, worauf müssen Sie jetzt achten?
- Drittstellenauskünfte nach § 802l ZPO: Voraussetzungen, Möglichkeiten und sinnvolle Kombinationen,
- das Modul „selbst bauen“: So stellen Sie den Antrag richtig und vollständig zusammen,
- typische Fehler und Stolpersteine – und wie Sie diese vermeiden,
- kostenbewusste Antragstellung und die Einbindung in einen strukturierten Vollstreckungsablauf,
- ausreichend Raum für Ihre Fragen aus der Praxis.
Ihr Nutzen:
- Sicher im neuen Formular: Sie wissen, was sich zum 1. Oktober geändert hat, und passen Ihre Abläufe ohne langes Ausprobieren an,
- Anträge, die sitzen: Sie wissen, wie Sie das Modul für Drittstellenauskünfte korrekt aufbauen, damit Ihr Auftrag ohne Nachbesserung bearbeitet werden kann,
- schneller an verwertbare Informationen: frühzeitig Daten zu Arbeitgebern, Konten oder Fahrzeugen für gezielt geplante nächste Vollstreckungsschritte,
- Kosten im Griff: Sie erkennen, welche Auskünfte im Einzelfall sinnvoll sind und wo unnötige Kosten entstehen,
- Wissen aus erster Hand: über 20 Jahre Erfahrung eines aktiven Obergerichtsvollziehers – und was auf der „anderen Seite“ wirklich zählt,
- sofort umsetzbar: konsequent praxisorientierte Inhalte, direkt am nächsten Arbeitstag anwendbar.
Für wen ist das Webinar geeignet?
Für auf Inkasso spezialisierte Kanzleien, Inkassounternehmen, Mitarbeitende aus Vollstreckungsabteilungen von Unternehmen und Interessenvertretungen sowie für Neueinsteiger, die von Anfang an sicher und effizient arbeiten möchten.
Der Referent:
Jörg Hunold, Dipl.-Rpfl. (FH), ist seit 2001 Obergerichtsvollzieher beim Amtsgericht Brilon. Als bundesweit gefragter Referent schult er Rechtsanwaltskanzleien, Inkassounternehmen, Banken, Softwareanbieter und Unternehmen in Webinaren, Präsenz- und Inhouse-Seminaren zu Zwangsvollstreckung und Forderungsmanagement.